Ein paar Gedanken zum Wörtchen

"Klima" und das Geschenk

eines Gottesstaats

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, die Erde aber war wüst und wirr; und Finsternis lag auf der Tiefe.“
So steht's in einer Bibelübersetzung der ersten beiden Verse in der Genesis. Es ist der erste Satz dieses Buchs. 
Wenn etwas ist außer eine erkennbare Form, lautet die Bezeichnung meist „wüst und wirr“, andere Übersetzungen der Stelle beschreiben die Erde am Anfang auch als „öd und leer“.

Aktuell sind die Adjektive „wüst und wirr“ interessant. Mit Blick auf den Anfang bedeutet das nicht, dass davor nichts gewesen sei, sondern dass das, was war, jetzt wüst ist und wirr und das, was werden will, nicht sichtbar, noch nicht. Doch es wird, in der Stille und im Kleinen, im Einzelnen und Inneren, im Himmel, wie auf Erden.

So kann ich derzeit in allen Bereichen des alltäglichen Lebens betrachten, wie's mal gewesen war, Ergebnisse alter Alltagspraxis, die sich „wüst und wirr“ darstellen.

Mein Fokus liegt hierbei auf dem, was in mir werden will, was in mir und durch mich geboren wird. Vor diesem Hintergrund nehme ich die Wüste und Wirrnis an, ganz theoretisch, im Sinne des griechischen „theoria“, was „Betrachtung“ bedeutet, und verwandt mit dem germanischen „theos“ ist, für das „Göttliche“, auch „totus“, für „alles“ und „ganz“.

So ist die Betrachtung durchaus schöpferisch wirksam, indem ich alles, was ist, als Teil des Ganzen anerkenne.

Ich begreife dabei ein Prinzip in dem Gegensätze, wie Theorie und Praxis, Zerstörung und Aufbau, Ende und Anfang, Sterben und Leben, Altes und Neues, Gewesenes und Werdendes, Erde und Himmel, als ausschließlich voneinander getrennte Konzepte nicht mehr sind, sonden im harmonischen Spiel einer wesentlichen Präsenz ein völlig neues Werk bilden. So drückt es sich auch in der Silbe „har“ aus, dem Wortstamm von „Harmonie“, kommend vom indogermanischen „herk“, was die „Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen“ meint.

 

Es handelt sich hierbei um ein Werk des Verbindlichen von Gott und Mensch, das heißt Gott, als das Göttliche, wie ich es noch gar nicht kenne und jetzt kennenlerne, und Mensch, als das Menschliche, wie ich es noch gar nicht kenne und jetzt kennenlerne. Die Begegnung von Gott und Mensch findet dabei im Kleinsten statt, inmitten der Urzelle, in mir, ganz körperlich. So lerne mich so selbst kennen, als ein Wesen, dessen pralle Liebe und pure Lebenslust ein Ausfluss aller Macht der Schöpfung und damit des ureigenen Selbst-Bewusstseins ist.

Diese Macht zerstört nicht als Übermacht, nicht als Ohnmacht, sondern sie bewirkt Aufbrüche, gelassen, sprich, sie lässt geschehen. Hierbei zeigt sich in jedem Bruch die Schönheit des Lebens, das sich auftut, sich öffnet.

 

Drückt sich durch ein Massenbewusstsein aktuell etwa eine enorme Angst vor eine gespaltenen Gesellschaft aus, bewirkt diese Angst gleichsam die Spaltung unbewusst mit, die notwendig ist für die Entwicklung und Wachstum des Bewusstseins. Dagegen lässt sich in letzter Konsequenz überhaupt nichts unternehmen. Es lässt sich schlicht nur begreifen und dann kann es herrlich sein, das Leben, so wie es ist, mit allen Spaltung und Brüchen, in all seinen Winkeln und Wenden.

 

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Und so staune ich immer wieder neu über die Schönheit der aktuellen Wandlungsphase auf diesem Planeten und bin glücklich darüber, da zu sein, all das zu sehen und zu fühlen und den Wandel der Welt individuell in mir passieren zu lassen.

Meine Großmutter, Schneidermeisterin und Kleidermacherin, hat manchmal gesagt, wenn sie was Schickes genäht hatte und jemand zur Anprobe kam oder sie selbst etwas anprobierte und sich vor den Spiegel stellte: „Wie schön! Und schön macht nicht schön.“

Sie betrachtete das Spiegelbild mit Freude, ihr Werk, das Kleid, das Modell, und dann schien sie hindurchzuschauen, die durchscheinende Schönheit des Körpers, die Großartigkeit im Stofflichen; die innere Schönheit, die sich nicht im Außen spiegelt, als Ideal, sondern als Selbst, nackt, in jedem Pickelchen, in jeder Falte und Furche, pur.

Es ist die Selbsterkenntnis der eigenen Welt und Wahrnehmung, die diese Anschauung ermöglicht; erkenntlich in der Alleinigkeit der Einsamen, im Prozess des Einsamens, durch den sich der eine Same offenbart als mein wirkliches, wesentliches ICH, das sich in der Tiefe seiner Wurzeln bewusst wird, im Kleinsten, als Blüte, als Spross, als junge Pflanze, die sich öffnet, die aufgeht mit meiner inneren Sonne, eine ganze Landschaft, eine neue Welt, in mir; die da ist: Da, das bin ja ich!

Auch die lineare Zeitstruktur bricht hierbei auf. Die Blüten des schöpferischen Bewusstseins erscheinen ebenso im Winter, das Verwesen geschieht ebenso im Frühling.
Die Saat selbst ist hierbei die Tat, weil sie das ganze Werk, als Wirkmacht enthält und sich entfalten lässt, wahrnehmbar im kleinsten Körnchen, als Mensch, der ich bin im Angesicht der Großartigkeit meines göttlichen Wesens, das All, klitzeklein, im Schoße meiner Selbst-Schöpfung.

 

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Zeigen sich nun Szenen der „Verwüstung“, erfahre ich selbst Zustände der „Verwirrung“, bedeuten sie mir vor dem Hintergrund der Genesis: Eine Neuschöpfung beginnt – Hurra! Es geht los! Rein ins Neue; nicht in etwas, dass es schon mal gab; kein Konzept, kein Rezept, nur das Feld liegt da, wüst und wirr, und ich betrachte mich und begleite mich, wie ich einen weiteren Schritt gehe, vollkommen rein ins Neue, in diesem Moment, denn das Wort „neu“ ist verwandt mit der Ursilbe „nu“, das heißt: „Nun! Jetzt!“
So erkenne ich jenem Feld meine neue Welt, die ich betrete; die neuen Farben, neue Formen, die sich aufbauen und zwischendurch, ein Druck, ein Ruckeln, auf dem Herz, im Kopf, ein Klopfen an meinen Händen und Füßen, so, als würde ich bewegt, eine Umstellung auf eine völlig neue Lebendigkeit, in der ganzen Motorik, ein ganz neuer Antrieb. Es knistert und knackt, und wesentlich klingt dabei in und über alldem ein Flüstern der innewohnenden Göttlichkeit selbst, ein gütiger Geist, mit ganzer Seele, aus vollem Herzen:

„Lieber! Liebe!

Ich hab Dich lieb!

Soooo fest hab ich Dich lieb!“

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„Wüst und wirr“: Dieser Zustand beschreibt durchaus auch die Form eines in der 3-dimensionalen Bewusstseinsprägung ausgebildeten Staatswesens, dessen „Status“, die Wortwurzel für „Staat“, erstmal nichts ist, das unmittelbar auf meine ureigene Göttlichkeit hinweist; „ureigen“, im Sinne von „ur-ei-gen“, also die göttliche Genetik in der Sphäre der eigenen Welt betreffend, in der das eigene Ich, mit seiner gesamten Zellstruktur bewusst wird, als schlüpfe es aus dem Weltenei selbst, dessen Kruste hierbei schmilzt, wie Eis, und seien es bloß noch ein paar Fitzelchen Eierschale hinter den Öhrchen.

Es schlüpft, es schöpft, es wird geboren, selbstgeschöpft: Ich empfange mich selbst! So entfaltet sich das Geschenk des Lebens und der eigenen Natur durch die Information eines Gottesstaats, einer Nation, im ursprünglichen Wortsinn der Lateinischen Ursprungsbegriffe „natio“, für „Geborenwerden“, und „natum“, für „Natur“; eine Natur deren Ressourcen niemals zu Neige gehen, in der es keine Ausschließlichkeiten gibt, in der alle Farben, alle Richtungen zusammenwirken und ausstrahlen. So lösen jegliche Ereignisse, gerade der Verwüstung und Verwirrung und Spaltung, eine ungewohnte Freude am Wachsen aus, ein Lächeln, das alles überwindet, eben wie ein Wind, der über die Wüste weht.

Und wenn ich bislang um irgendwelche „goldenen Kälber“ herum getanzt bin, begegne ich nun der Liebe meines Lebens im Zentrum meines Seins, meinem Herz. Denn im Arabischen ist „Kalb“ das „Herz“.

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Meine ursprüngliche Natur ist meine Göttlichkeit, wie ich sie persönlich auch durch die Zahlen und die Ontologische Mathematik, als Lehre vom Schöpfungsbewusstsein, erkennen und vertiefen kann. Ich spreche dabei für mich mit meiner Stimme, die ich nirgends abgebe, meine Wahl ist meine Welt, für die ich nicht kämpfen brauch, weil ich selbst ein Teil der Welle des Wandels bin, die gleichsam meine eigene Welt flutet und erfüllt, und die ich gerade in Momenten absoluter Verlassenheit erkenne und vertiefe bis in die wurzligsten Wurzeln.

Diese Verlassenheit spricht auch der Satz des Psalm 22 an, der gleichsam auch der vierte ist von den sieben letzten Sätzen, die Jesus am Kreuz ruft, zur „neunten Stunde“, nämlich: „Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“

Die 9 ist Auflösung, die Zerstörung, gleichsam Erneuerung und Erkenntnis. Wenn „mein Gott“ selbst mich verlässt, ist alles „wüst und wirr“ und „öd und leer“.

 

Das kann heftig sein zuweilen, vollkommener Schmerz, und dann ist es doch auch ganz anders, als bisher, kein angekettet sein, kein haften am Kreuz, sondern eine Tiefe des Geistes, ein freier Fall, als Einfall, eine Erleichterung im Fühlen dieses vollkommenen Schmerz, ein Weh mit der ursprünglichen Bedeutungen für „geweiht“, eine Wunde, als Einweihung, die sich öffnet, wie das Tal, eine Landschaft, eine neue Welt, in die ich hinabsteige; ein schlichtes Wunder der Natur, weil Wunder, in jedem Augenblick natürlich sind.

 

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Mein Kreuzchen, ein Symbol, das offensichtlich weltliche, wie geistliche Macht ausdrückt, mache ich nun nicht mehr auf ein Zettelchen. Meine Stimme abzugeben, die dann letztlich in einer Urne landet, also jenem Behältnis für die endgültige Bestattung der Asche von Verstorbenen, ist für sich schon ein Grund es nicht machen zu wollen.

Alles ist entschieden, meine Wahl fällt auf mich und all meine Farben. Das ist natürlich ein Machtwechsel. Denn jetzt steige ich in meinem eigenen Rhythmus auf aus der verbrannten Asche, wie der Feuervogel. Spaltungen lassen mein Wesen aufbrechen in jedem Winkel und eine neue Zeit bricht an.

Die Erfahrung des Kreuzes und der dunkelsten Stunde ist keine Verlassenheit mehr, sondern eine Verlässlichkeit, die sich bildet in der Finsternis. Jetzt, 2000 Jahre später, ist sie Orientierung, so wie ein innerer Kompass, dessen Energiefeld ein Reflektor der Gotteskraft ist. Diese völlig neue Selbstreflexion eint somit auch das solare und lunare Prinzip, in mir, auf der Erde, Tag und Nacht, Licht und Finsternis.

Das ist etwas Schönes für einen selbst, für die Erde, und für die heilige Natur der Verbundenheit in der Galaxie und des Universums. Satelliten, um es an dieser Stelle anzureißen, kommt vom lateinischen „satelles“, das sind „Begleiter“ und „Leibwächter“. Ich bin wach, ich wache, und brauche keine Wächter für meine Lebenssphäre, keine Begleiter, weil ich ja selbst erwache.

Mein Leib ist nicht mehr der alte, der zerfällt, mein Leib ist das Körperbewusstsein des Neuen Menschen, der sich lebendig gebiert, als ein Elementarteilchen der Schöpfung selbst, das ausstrahlt in alle Richtungen, wo immer ich bin, in welche Richtung ich auch gehe, auf der Erde, wie im Himmel: Ich bin das bin ich.

 

 

 

So gesehen lässt sich das Geschenk, das sich im Begriff eines Gottesstaats verbirgt, als Aufstand im Sinne des Aufstehens begreifen, als rhythmisches Aufrichten in Liebe und Macht aus der Mitte der pulsierenden Herrschaft des galaktischen Herzens, das mich bewegt.
So schafft die Selbst-Erkenntnis meiner ureigenen Göttlichkeit eine völlig neue Ordnung, die aufrichtig, aufrichtend ausstrahlt und jegliche Ausrichtung nach Krisenstäben äußerer Machtinstanzen voll überflüssig macht.

 

Meine Hingabe ans göttliche Denkprinzip lanciert damit ein anderes Nachdenken, Gedanken, die nach dem Denken kommen, wie ich es bisher kannte, aus einer Weite und Stille heraus, ein Schöpfen aus dem göttlichen Fluss. Das sind Gedankenschätze, die nichts verbergen, eben weil sie aus der Fülle des Ganzen stammen.

Entsprechend werden Grenzen nun ganz anders gesetzt. Lief's bisher reaktionär, wird es nun radioaktiv, indem aus dieser Mitte nach und nach neue Maßstäbe bewusst und gleichsam bewirkt werden, die weitreichend und durchscheinend sind, Stäbe, die Strahlen sind, die als Einzelne das Ganze ausdrücken, so wie Zahlen, als mathematisch wirksame Wesen der Schöpfung.

Und Zahlen reimt sich ja auch auf Strahlen.

Der Körper verschwindet nicht in diesem Strahl, er selbst ist Strahlungsfeld, stofflich und verdichtet, Fleisch gewordenes Wort, ein göttliches Gedicht!

 

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Grundrechte, die in einem Gesetz verankert sind, brauche ich entsprechend nicht, auch keine Menschenrechte, eben weil Menschliches und Göttliches nun zusammen Neues dichten, völlig Neues, sprich, alle bisherigen Konzepte lösen sich auf. Mein Prozess selbst ist hierbei der Anker, der den Urgrund meines Wesens lichtet, meine Wurzeln, meine Urzellen.

Insofern ist ein „Gottesstaat“, wesentlich verinnerlicht, eine erfreuliche Nachricht, und keine Bedrohung für meine Welt.

So wie mit dem Wort „Staat“ die Worte „Saat“ und „Tat“ klingen, ist es der Samen, jener Wirksamen, als Werk der Liebe blühenden Lebens, das meine Welt auf eine stille Weise bewegt, meine Welt, die ich verkörpere auf diesem schönen Planeten, das all jene auf ihre Weise verkörpern, in denen diese Saat aufgeht, als Innigstes, das von nirgends sonst kommt, als aus der Mitte des ureigenen Seins.

 

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Es ist daher angemessen, auch die 3-dimensionale Bewusstseinsbildungsphase aus dem Blickwinkel der Entwicklung göttlichen Bewusstseins, als „wüst und wirr“ zu beschreiben, wie ein üppig durchpflügter Acker mit tiefen Furchen, saftig und weit, bereit für die Saat.

Auf der Tiefe liegt die Finsternis, das heißt in diesem Zusammenhang etwa auch, der finstere Himmel, die Nacht, die Dunkelheit. Sie wirkt wie eine undurchsichtige Mauer zwischen Gott und Mensch. Gott im Himmel kann darum nicht in die Tiefe gehen, nur momentchenweise, wie ein Vogel, der hier und dort landet. Der Mensch, der in der Tiefe ist, kann Gott nicht erkennen, nur in jenen Momenten. Gleichwohl ist in der Mitte des Wortes „Finsternis“ der Hinweis gegeben auf die Verbindung, das zweieinige Prinzip von Göttlichem und Menschlichem, nämlich mit dem Wort „Stern“; der ureigene Seelenstern, das Leuchtende, das Lichtende, das Licht am Ende eines Entwicklungsweg, das ich selbst als erwachtes, wachsendes Wesen bin und war, einfach, weil mir einleuchtet: Das war's, jetzt beginnt's! Entsprechend zieht die Seele nicht mehr und mehr ein, sie strahlt mit wachsendem Bewusstsein, dass ICH es bin, mehr und mehr aus.

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Durch Nachrichten und im Umfeld der eigenen Lebendigkeit gibt’s aktuell genügend Möglichkeiten zu begreifen, dass wir in einer Zeit leben, in der etwas vorbei ist. Alle Wüsten und Wirren, die überbleiben, weisen hierbei auf einen Neubeginn, auf den Anfang. Die Wirrnis, als Konsequenz eines Auflöseprozesses, und die Wüste, als leerer Raum für Neuschöpfung, spielt mit dem aktuellen Zeitgeist, der mit dem Jahr 2020 begonnen hat, etwa als 20 + 20 = 40:

So sind die Israeliten, wie im Bibelbuch Exodus beschrieben, dem Folgebuch der biblischen Genesis, 40 Jahre durch die Wüste gezogen, stellenweise durchaus auch verwirrt; 40 Tage war Jesus nach seiner Taufe im Jordan in der Wüste, und am Ende begegnete er, so die Erzählung, auf einem Berg bei Jericho dem Teufel, auf dem Dschabal al-Quruntul, benannt nach der Zahl 40.

Im Corona-Geschehen ist die Zahl auch zu finden in Quarantäneartigen Zuständen. Denn das Wort stammt vom französischen Zahlwort für 40, „quarante“. Auch hier gibt’s genügend teuflische Versuchungen. Die Wüste mag erst mal nicht der attraktivste Ort sein, doch ihr Sand und all jene, die bleiben bis zuletzt, sehen die unzähligen Körnchen, die für das unendliche Potenzial der Schöpfung stehen. All jene staunen über die Hügel kleiner Kristalle, aus denen klein und leise das All hervortritt, das All, das Allerheiligste für alle.

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Der Teufel und Dunkelmächte, die Finsternis sind notwendig ist, im wahren Wortsinn, und ich spreche für mich, wenn ich sage, dass der Fürst der Finsternis auch nur ein Ausdruck der Liebe ist, eben nur als ihr gegenteiliges Prinzip. Für den Teufel selbst ist das im Grunde eine frohe Botschaft, weil es sein Ende bedeutet, und damit das Ende eines scheinbar unendlichen Zerstörens und Zweifelns. Ihm, dem Urheber der Widerspruchsnatur selbst, der alles versinnbildlicht, was nicht göttlich ist, zu sagen, dass er ein Teil des göttlichen ist, bedeutet kein Kampf, sondern Liebe, es ist Tierliebe, als Liebe zum eigenen Animalischen Prinzip in mir, jene Entwicklungsstufe vor dem Menschen.

Auch das ist so angelagt im göttlichen Wesenskern, der Kern, das Korn. Das leuchtet wortwörtlich ein, etwa durch das Hebräische „Krn“, ein Teekesselchen, das zum einen „Horn“ bedeutet und auf die Hörner der Tiere und das animalische Bewusstseinsprinzip verweist, auf die Hörner des Teufels und seine Widerspruchsnatur., gleichsam bedeutet es „Strahl“ und weist auf mich selbst, als göttliches Strahlungsfeld, das durch seine Eigenart, selbst ausstrahlt. Solche Strahlen sind durchaus biologischer Natur und gehen aus dem Körper eines jeden, der als Ebenbild Gottes in seinem göttlichen Erbteil steht. Sie sind sinnlich wahrnehmbar, manchmal, als Melodie, als Farbenspiel, als Wort, das Fleisch geworden ist. Um ein kleines Beispiel zu geben, so strahlt etwa seit einer Weile ein Satz aus, zum Beispiel wenn ich mal einkaufen bin im Supermarkt oder mit dem Thema „Impfung“ konfrontiert bin. Er geht etwa so:

„Meine Göttlichkeit lässt mich nie im Stich!“

 

Und jetzt im August gibt es viele violette Strahlen, so violett, wie die Blüten der Heidepflanzen, die jetzt in den Tagen Mitten im August blühen, oder wie die Veilchen zu Beginn des Frühlings.

So kann ich die Welt aus den feinen Bereichen des liebenden Seins heraus betrachten. Und dieses Betrachten, ist wie das Schöpfen mit einer Schale, was zeitgeistig auch ein passendes Bild ist, weil eine Schale, wie der Buchstabe „U“ aussieht, der 21ste im Alphabet.

So nehme ich's an, so nehme ich's wahr, sprich ich nehme die eine Wahrheit an und lasse das unendliche Schöpfungspotenzial aus Licht und Liebe und Leben sich schlicht entfalten.

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Ich selbst bin jetzt Schöpfer und mein Geist schwebt nicht mehr „auf“ der Erde, sondern wurzelt „in“ der Tiefe meines eigenen Seins. Als Lichtwesen wurzle ich damit natürlicherweise in der Finsternis, in dem, was ich nicht sehe und doch wahrnehmen kann.

So sind Prophezeiungen, die ein finsteres Zukunftsbild zeichnen, nichts zum Fürchten. Im Adjektiv „finstern“ steckt ja schon in der ersten Silbe „das Ende“, durch das französische „fin“, und in der zweiten, wie oben bereits erwähnt, der „Stern“, als Ausdruck meiner göttlichen Macht, mein Pentragramm mit meinen Geburtszahlen, mein erwachsenes, göttliches ICH, als neue Führungsmacht. So bedeutet die Wortwurzel von „Stern“, das altnordische Wort „stjorna“, etwa auch „steuern, regieren, führen“, und „stjornarmathr“ bezeichnet entsprechend den „Gottmenschen“ („mathr“: „Mensch“, s. auch „Mater“, „Mutter“), das göttliche Selbst, als wahre Führungsmacht, die weder andere noch sich selbst unterwirft, weil sie um ihre liebevolle und lebendige Eigenmacht weiß und diese ausstrahlt, als kosmisches Wandlungswesen in der eigenen Welt auf diesem Planeten.

Es ist also nicht das Sternenhafte, wie bei „berühmten Sternchen“, sondern das wirkliche Sternenwesen, das auf keiner großen Bühne spielt; sich an keine anderen Sternchen haftet, sondern sich selbst „Stern“ ist, leuchtend und voll da; also eher, ein „Flüstern“ in der Mitte des ureigenen Selbst, wortgemäß: ein „Stern“ und ein „Fels“. Denn „Flü“ ist im Schweizerischen ein Toponym, etwa für „Felsen“ und „Gebirge“, für „Schluchten“ und „Klippen“, aber auch für das Flüssige, den Fluss des Atems. So gesehen versetzt jeder, der sich wandelt, Berge und Felsen, mit jedem Schritt, ist im Fluss mit jedem Atemzug.

Der Hintergrund, auf dem alles erscheint, ist also finster, muss finster sein, sonst sehe ich ja nichts, sonst wäre ich selbst gar nicht da, nie dagewesen, nicht all das, was werden will. So gesehen ist die Zukunft ganz sicher finster und nichts über das irgendjemand Macht hätte, außer ich selbst, weil ich vor dem Hintergrund dieser Dunkelmacht erscheine, machtvoll, nicht mehr, nicht weniger, als jemand anders auch.


Den Wandel hierbei als Feind zu bezeichnen, ist einfach eine Reaktion eines Bewusstseins, dass zwar eine offene Gesellschaft behauptet und Toleranz vorgibt, gleichsam aber alle Zerstörungskräfte und Auflösungserscheinung als „gemein“, „gefährlich“ und „böse“ brandmarkt. Dabei werden schon in den Worten selbst, die alles enthalten, Feinheiten übersehen. So schwingt etwa mit dem Verb „zerstören“, auch der Hinweis auf den Anfang und Neubeginn, nämlich im „zerst-“, als „zuerst“, als das „Erste“, und im „-tören“, das Törchen, das Tor, die Offenbarung, als Selbstbegegnung.

Feindesliebe bedeutet dann zum Beispiel auch das, was sich im Wort zeigt, wenn man die Silben rückwärts liest, nämlich die „Liebe-des-Fein“, die Liebe für das Feine, die Feinheiten, den Feinschliff, auch die Liebe die die Gegensätze des Feinen und Groben, Geistes und Körpers, vereint.

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Gegen den Klimawandel zu kämpfen, wie gegen einen selbst-ernannten Feind, heißt also im Grunde gegen das Geschenk zu kämpfen oder zu demonstrieren, das ich selbst bin, das sich nach und nach entfaltet.

Zerstörungskräfte bewirken damit das Gegenteil von dem, was ihnen im Allgemeinen unterstellt wird, nämlich „böse“ und „gefährlich “zu sein. Dabei steckt im Wort „allgemein“ ja selbst schon das Wort „gemein“. Was letztlich dann auch nur auf das „ge“, als „mein“ göttliches Bewusstsein weist, welches die eigene Welt beherrscht, als Ein und Alles. Dieser Wandel ist nicht aufzuhalten, nicht zu heilen, weil er das Heil-Sein selbst ist.

Aus diesem Blickwinkel ist entsprechend niemand und nichts verloren, daher auch niemand und nichts zu retten. Und wenn, dann ist es das göttliche Prinzip selbst, das alles „rettet“, im Sinne von „richtet“, das heißt, mich „aufrichtet“, weil ich es als meine Wahrheit anerkenne, so wie ich's wahrnehme.

Die Zukunft ist also natürlicherweise düster und all jene, die erwachen und in ihre eigene Wahrheit erwachsen, sind das Licht in der Welt.

Ich bin das Licht der Welt mit all meinen Farben und die Dunkelheit ist, wie das weiße Blatt Papier, auf das ich bunte Bilder malen kann, in Rot, in Blau, in Lila, in Schwarz und Grau und Weiß, in Braun, in allen Farben, auch denen, die noch keinen Namen haben und die für viele gar nicht sichtbar sind.

 

Wenn ich übrigens mal mit Menschen oder Kindern zusammen bin, die Angst vor der Dunkelheit haben, fällt mir häufig ein französisches Gedicht ein, ein Lied, aus dem Opernstück „ Hyppolyte et Aricie“ von Jean-Philippe Rameau und Abbé Simon-Joseph Pellegrin. Sie haben's 1733 geschrieben. Das Lied heißt „hymne a la nuit“, also auf deutsch etwa „Hymne an die Nacht“, und jene Zeile kommt mir dann auf, nämlich: „Oh nuit, qui enfantans les Dieux!“ Das heißt: „Oh Nacht, die Du die Götter schufst!“
So ist es meine eigene Göttlichkeit, mein ganzes, erwachsenes Wesen, mit dem ich meine eigene Welt erschaffe, in der ich selbst herrsche. Dafür brauche ich nichts, kein Werkzeug. Ich hab alles. Denn ich selbst bin Zeuger und Zeuge und Werk.

Dieses Werk ist einfach da und wirksam und wahrnehmbar für alle, die darum wissen und sich freuen hier zu sein, als still, leuchtende Schätze auf diesem wundervollen Planeten.

 

Und jetzt ein paar Gedanken zum Wörtchen Klima:

Die Lesweise „Kli-ma“

Die Lesweise „Kli-Ma“ weist auf die Vollendung eines Ernteprozesses, insofern das Norwegische „Kli“ im Deutschen „Kleie“ bedeutet, also jene Schale um das Getreidekorn innerhalb des Spelzen.

Dass die Info aus dem nördlichsten Land Europas stammt, ist interessant: Auf den „-wegen“ des „Nor-“ vereinigen sich ja Licht, erkennbar im „n-or“ (frz. für „Gold“) “, und Dunkelheit, klingend im „no(i)r“ (frz. für „Nacht“), zur Selbst-bewussten liebes- und lebensfreudigen Fülle. Ist im Norden die Sonne nicht sichtbar, lässt sie sich in dieser Gegend durchaus ganz individuell als innere Sonne wahrnehmen, sinnlich und stark und schön.


Die Schale ist ein Teekesselchen und so schält sich im aktuellen Wandelgeschehen alles Alte, schal gewordene von mir ab, jedes Fitzelchen, weil ich umgeschaltet hab aufs pure Potenzial meiner ureigenen Schöpfermacht meiner neuen Welt. So offenbart sich mein individuelles göttliches Geistreich, mit Dank für gemachte Erfahrungen; so erfüllt sich jetzt und hier jenes neue Werk, in der Sphäre der All-Liebe für All das, was werden will.

 

Die Schale steht hierbei für Begrenzung und Fülle; ist Gehäuse und Gefäß für die elysische Quelle göttlicher Frische.
Und so schlicht und still wie ich mit zwei Händen eine Schale formen kann, zeigt sich in den Gedanken und Worten, die ich hierbei empfange, die ganze Verbindlichkeit göttlicher Liebesmacht, die durch mich wirkt, Hand in Hand, Mensch und Gott, Körper und Seele und Geist – das ist einfach und in diesem Sinne, doppelt und dreifach göttlich!

Manchmal können wir's hören, wenn wir still sind, kommend aus den Wurzeln der eigenen Mitte: „Ich hab Dich lieb, Sonnenkind! Immer schon!“
 

So schöpfe ich aus dem Vollen, aus mir Selbst, einem Brunnen gleich, in dem das Quellwasser freudig und verbindlich sprudelt, der Regen, mein Regen, die Genetik der inneren Sonne (ägypt.: „Re“, „Ra“), in jeder Zelle. Schale um Schale fließt das Wasser des Lebens über, ausgesprochen kraftvoll, ein ausgesprochenes Wort überfließender Lebenslust, ein göttlicher Lebensatem, der mich durchdringt, klar und bar und deutlich.

Der schweizerische Dichter Conrad Ferdinand Meyer hat 1882 in einem Achtzeiler etwas darüber aufgeschrieben.

Auf steigt der Strahl, und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

 

Ich schöpfe und herrsche selbst in meiner eigenen Welt, in jedem Augenblick, mit jedem einzelnen Atemzug, mit jedem Herzschlag, mitten im Leben dieses wunder- und wandelsamen Planeten Erde.
Eine Klimakatastrophe ist das nicht, wobei, im ursprünglichen Wortsinn schon, bedeutet das griechische Verb „katastrephein“ unter anderem ja auch: „umkehren, wenden.“

 

„Ma“,als zweite Silbe im Wörtchen „Klima“, weist auf die „Macht“, die Macht-Thematik individuellen Schöpferbewusstseins, auf das ich mich in hingebungsvoller Inwendung ausrichte und damit aufrichten lasse von jenem göttlichen Urkorn, der Urzelle, die im Klitzekleinsten die ganze Großartigkeit ausstrahlt.
Auf dieser Basis nehme ich mich selbst und das, was ich sehe, als Ausdruck des göttlichen Bewusstseins wahr, damit erwacht und erwächst in meinem ureigenen Rhythmus universeller Lebendigkeit eine ganz neue Welt. So erkenne ich mich als jenes liebe- und machtvolle Urwesen, das ich bin und das sich ganzheitlich erfüllend wahrnehmen kann, sein Wachsen, sein Werden, wesentlich, als Liebe und Macht der Schöpfung selbst.

 

Punchlines, etwa von Politikern oder in den Nachrichten, die angesichts des Klimawandels von einem „Notfall“ sprechen, sind insofern passend, weil der Klimawandel natürlich und auf jeden „Fall“ die „Not“ wendet.
Notfall heißt ja auch, die „Not fällt“. Und das ist im Grunde etwas Erfreuliches: Weil wenn die Not fällt, wendet sie sich, notwendigerweise, und es ist das göttliche Wesen das nun aufsteht, aufersteht.
Das Wort „Not“ gespiegelt, ist ja auch „Ton“, so wie es beim Propheten Jesaja steht, passend zum 8. Monat, in Kapitel 64 (8x8), Vers 8: „Du, Herr, bist unser Vater: Wir sind der Ton, und Du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk Deiner Hände.“ Damit ist klar, das Werk entsteht, in mir, durch mich, Hand in Hand mit Gott, ein gänzlich neues Empfinden von Stofflichkeit, von Materie, ein Neuwerk, ein wirklich wirksamer Stoff, ein Wirkstoff, der Stoff aus dem die Träume sind, also mein Leben, und mein Geist, meine Seele, als klingender Ton, schwingend, mit jedem Wort und in der Stille, ganz da inmitten der Welt.

 

Das Thema dieser neuen Stofflichkeit passt auch zum Zahlenwert des Wortes „Klima“, der 46, wie von Ingrid Rasselenberg im Buch „Zahlenphysik“ beschrieben, „dem 2fachen der zauberhaften, neu belebenden Isis“; bemerkenswert auch, der 46 Potential ist 1081: „Höhere Potenz der Welterlöserzahl 81 (9x9), der in Allem wirkende Geist der Liebe. Das „Kind Gottes“ wird wieder aus dem Stoff erlöst; das Symbol des Feuervogels, des Phönix, der Geist der nicht nur unbeschadet, sondern auch klüger geworden aus der Asche der Materie steigt.“

 

So betrachtet bringt der „Kli-Ma-Wandel“ mit dem Zeitgeist eines 21er Jahres im 21sten Jahrhundert, getragen vom Äußeren, das zerfällt, das Innere, als Aufbaumacht, zum Vorschein, die reine Freude des Erkennens purer Schöpfermacht.

Ob solche Freude und Erkenntnis im Angesicht von allen „Dramen“ auf der Weltbühne angebracht ist? Nun, „Dra“ bedeutet im Norwegischen unter anderem „erkennen“, im Schwedischen „schöpfen“, interessanterweise auch „weggehen“ und „abhauen“. Das kann heißen: Ich gehe meinen Weg und wie ich meine selbst-schöpfende lebendige Göttlichkeit erkenne, haut dieselbe Macht alles Alte ab, was mir auf diesem Pfad nicht mehr dienlich ist.

 

Die Lesweise „K-lima“

„Lima“ ist im Lateinischen die „Feile“, als spitzes Werkzeug von Künstlern, um ihrem fertigen Werk die abschließende Politur, den Feinschliff zu verleihen. Eine Feile ist spitz und rau. Sie ist im Gegensatz zu Hammer und Meißel, eher klein. Die Kunst des Lebens ist insofern auch die Betrachtungsweise für die Schönheit der eigenen Werktätigkeit, zu der Aufbau, wie auch Zerfall gehören.
Die Botschaft der Feile kann ich darum bei der Betrachtung von 3-Dimensional geprägten Wahrnehmungsarten zeitgeistigen Geschehens folgendermaßen vertiefen in mir, und ausstrahlen in die Welt, was immer auch ist. Es gibt hierbei eine Art All-Verständnis, das aus der Liebe kommt. Es ist zart und stark und machtvoll, so wie die ersten Frühblüher, als spielerischer Diminutiv der Feile, die Veilchen, mit ihrer violetten Farbe, die auch die siebte des Regenbogens ist und damit den Höhepunkt eines Werkes markiert.

 

Rückwärts gelesen „A-Milk“

„A-Milk“ ist ein Hinweis auf die Bezeichnung von „A-Milch“, wie sie in der Ernährungswissenschaft mit Blick auf Milchtypen verwendet wird. In unserem Zusammenhang ist die Bezeichnung von A-Milch, als „Urmilch“ interessant, weil sie auf die ewig nährende Urkraft weist, die jedes göttliche Wesen speist und sättigt durch einfache Selbst-Erkenntnis.

 

Seit der Antike gelten „Milch und Honig“, als Geschenke der Götter. Sie sind ein Hinweis auf die Schönheit des inneren Wesens, sprich der Schönheit des Prozesses des Erinnerns, also des Innerlichen, so wie es etwa im Hohelied der Liebe 5,12 klingt: „Seine Augen sind wie Tauben an den Wasserbächen, sie baden in Milch und sitzen an reichen Wassern.“

Mögen die Vorräte, im Terminus des Klimageschehens gesprochen, die „Ressourcen“ des Planeten zu Neige gehen, also zu Ende, so endet mein altes Selbst- und Weltbild, und ich kann hierbei betrachten und spüren, wie ich von der göttlichen Kraft selbst genährt wird, nicht als äußerer Quelle, sondern wie ein inniges Buffet, dessen Köstlichkeiten, als kostbare Wissensschätze und machtvolle Wahrnehmungen jener Welt in mir, niemals zu Neige gehen, sondern mich erfüllen und verdichten, ein Wachstum, das nicht gleich sichtbar ist, aber wahrnehmbar für mich, spürbar, jeden Moment, so wie bei allen Liebenden der Länder, allen Wachen in der Welt. Ich selbst erkenne mein Licht, meine innere Sonne (ägypt. „Re“), als Teil jener göttlichen Quelle (engl. „source“). Vor diesem Hintergrund sind Sorgen über die Knappheit natürlicher Ressourcen überhaupt nicht nötig und ein neues Verständnis davon, was der „Klimawandel“ wirklich macht, angebracht, nämlich die Auflösung einer alten Seinsweise, die ausschließlich Körperhaftung kennt, und der Aufbau einer vollkommen neuen, durch den göttlichen Geist.

 

Aktuelle Ausschlussverfahren aus öffentlichen Dingen, wie Kino, Theater, Restaurant, Schwimmbad und Einschränkungen, wie Maskenpflicht lassen sich so gesehen in mir gänzlich gegenteilig begreifen, nämlich als die Öffnung meines Geistreichs, als das Reich Gottes. Insofern fühle ich mich, selbst wenn ich einfach bei mir Zuhause bin, mir leckere Sachen koche und backe und alleine durch Wiesen und Wälder spaziere, von keiner Öffentlichkeit ausgeschlossen. Ich sitze da und freue mich zum Beispiel über die riesigen Sonnenblumen in meinem Garten, und denke dann, ich bin dermaßen öffentlich, nämlich ein öffnendes, offenes Licht, mit dem ich ein neues Land betrete, fruchtbar, nährend im Überfluss, jenes Land, wo Milch und Honig (frz. „miel“) fließen.

 

So bin ich selbst, als kosmische Intelligenz, eingetaucht in diese galaktische, geniale Erfahrung in dieser Balkenspiralgalaxie der Milchstraße. Diese Straße ist somit wesentlicher Teil meines Weges, und die Eröffnung einer ganz neuen Welt mit dem individuellen göttlichen Wesen in all seiner Großartigkeit und Macht als zarter Sprössling.

 

 

Die Anagramme „Malik“ und „Kamil“

Zwei Namen lassen sich mit den Buchstaben des Wortes „Klima“ anagrammatisch bilden, die teils auch inhaltliche Bezüge zum Thema „Klima“ aufweisen. Beide Namen stammen aus dem östlichen Sprachraum.
So ist „Malik“ ein männlicher Vorname und Familienname, der im Arabischen „König“ bedeutet; das Hebräische „Mlk“ ist die „Königin“; im Tschechischen bedeutet „Malik“, „kleine Finger“, und auf Grönland die „Welle“. Das ist ein wirkungsvoller Dreiklang der Bedeutungssphären, der Großartiges und Kleines verbindet, unser Göttliches und Menschliches Sein bis ins kleinste Atömchen hinein. Ein natürlicher Ausdruck hierfür ist das Werk des Lebens selbst, eine lebendige Welle, in der Größtes, der Wellenkamm, und Kleinstes, als das Wellental, zusammenwirken und jene innige Urkraft bilden, die mich selbst durchströmt und verdichtet, und sich auf der Oberfläche, als Welle zeigt.

Auch der Name „Kamil“ ist sowohl im arabischen, als auch im slawischen Sprachraum verbreitet. Im Arabischen bedeutet er „Vollkommenheit“, im Slawischen geht er zurück auf das Lateinische „camillus“, was etwa mit „hochzeitlich“ sowie „frei geboren“, sprich von „freien“ Eltern stammend übersetzt werden kann.

 

Etymologisches zum Begriff „Klima“

Die Wortwurzeln des Wortes „Klima“ gehen etwa zurück auf das griechische Verb „klinein“, was „krümmen, neigen, lehnen“ bedeutet. So bezeichnete das Griechische„klima“ die Krümmung des Sonnenstandes. Bei der Eindeutschung wurde „Klima“ als „Himmelsgegend“ oder „Himmelsstrich“ verstanden, was eine geographische Gegend bezeichnete und erstmal keine Witterung oder Wetterphänomene.

So nehme ich den klimatischen Wandel als Ereignis in mir wahr, ganz offen und gelassen, als das Feuer der Liebe, als das Wasser des Lebens.
So lichtet und erfüllt sich alles in mir und ich erkenne jenes fruchtsame Tal am tiefsten Punkt meines Seins. Als gekröntes Wesen erinnere ich mich bis in die Wurzelspitzen hinein, ganz und wesentlich. Denn das Wort „Tiefe“ stammt vom germanischen „deupa“, was auch „hohl“ und „Höhle“ bedeutet und damit auch das „Hohe“, den „Himmel“ mit meint.

 

So freue ich mich, still, still,

über alles, all das, was werden will...

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