Kabul und die Insel der Freude

* Zur Kleinen Improvisation an der Orgel eines Marienkapellchens

Im Gebirgskessel des Hindukusch, wo sich heute mit Kabul die Hauptstadt Afghanistans befindet, lag einst ein See, so erzählt's eine persische Ursprungslegende. Und inmitten des Sees gab's eine Insel, die Insel der Freude, wo eine Musikerfamilie lebte. Um die Insel der Freude mit dem Ufer des Festlands zu verbinden und allen zugänglich zu machen, ließ ein König des antiken Perserreichs eine Brücke aus Stroh bauen. So bekam jeder Zugang zur Insel. Das persische Wort für Stroh ist „kah“, das für Brücke ist „pul“. So, erzählt die Geschichte, entstand die Stadt „Kabul“.

Mit jenem „Pul“ klingt im Deutschen auch der Pfuhl, der Weiher und damit ein Hinweis auf das Element Wasser und auf die Quelle, als Schöpfungspool, aus der heraus ich selbst eine die Polaritäten verbindende Brückenbauerin bin, inspiriert von der Energie einer meiner eigenen Geburtszahlen, der 82.

 

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Während der letzten Tage im August 2021 berichten Nachrichten mit Blick auf die Ereignisse in Kabul häufig von einer „Luftbrücke“, eine militärische Rettungsmission, mit der bestimmte Gruppen von Menschen aus Afghanistan da und dorthin ausfliegen. Aus Furcht vor den Taliban, las ich in den Nachrichten. Ich dachte dann an das arabische Wort „Talib“, was im Deutschen etwa „Schüler“ oder „Suchender“ bedeutet; eine Zuschreibung, die ja im Grunde auf jedes Wesen zutrifft, das sucht, solange bis es findet, dass es selbst göttlich ist und es los geht mit einem ganz neuen, eigenartigen Weg.

Und Schüler, im Sinne von Neues Lernende, bleiben wir, glaube ich, stetig, selbst die Meisterlichsten.

Mit der Findung kann ich dann auch eine andere Luftbrücke erkennen, eine Brücke in der Luft, die ich selbst bin, mit zwei Füßen auf der Erde, leuchtend in der ganzen Erscheinung meiner eigenen Farben: Der Regenbogen.

Dessen Brücke zeigt sich am Himmel mit seinen 7 Farben, wenn Sonnenstrahlen auf Regenwetter treffen, ein Bogen, schwungvoll, als Bild für den Swing des Bündnisses von Mensch und Gott, das Verbunden-Sein in mir, ganz verbindlich; ein Bündnis, das nicht zu retten ist, weil es nie verloren geht.

Ich selbst bin ein eigenmächtiges, ewiges und unkaputtbares Elementarteilchen der Schöpfung; Ende und Anfang, Omega und Alpha; das „Und“, auch eine Brückenkraft sowie das den ursprünglichen Schöpfungsrhythmus vollendende Dritte!

 

Vor diesem Hintergrund ist auch der Zahlenwert von Kabul interessant, mit dem sich nur 1er und 2er- zeigen: Das Licht, das mit der 1 erscheint, das ICH; die Liebe, als Empfangsmacht der 2, die Spannung und Aufspaltung bewirkt; die 3 mit der die Vielfalt allen Lebens zum Ausdruck kommt und im Stadtnamen unsichtbar bleibt:

K-11 A-1 B-2 U-21 L-12

Ein Sprichwort sagt: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Die 3 ist auch der freudige Wirbel, mit dem ich die Wahrheit hinter den Kulissen von Zwiespalt und Verzweiflung erkennen kann, die selbst im Angesicht von Schmerz und Verzweiflung, die Licht und Liebe wahrnimmt, das heißt lebendig macht. Damit harmonisiert sie auch den Reigen des schöpferischen Dreitakts.

 

Mit der Quersumme aus 11+1+2+21+12 = 47/11, integriere ich auch die neue Führungsmacht meiner Seele, die göttlichen Geist verkörpert, sodass ich eine ganz andere Perspektive erhalte: „Jeder Augenblick macht der 47 bewusst, dass Leben im Kontakt mit dem göttlichen Seelenselbst einem gestaltungsträchtigen Bewusstsein dient, statt hinter egomanischen Erfolgen herzuhecheln. Wobei sie sich nicht überlegen sieht, sondern die Besonderheit eines jeden Menschen anerkennt, fordert und fördert.“ (Ingrid Rasselenberg, „Ich bin einfach göttlich“. Ein zahlenphysikalischer Leitfaden zur heilsamen Selbsterkenntnis, S. 438f)

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Die Freude über die Erkenntnis, die jegliche Herausforderungen aus kosmologischer Perspektive mit den Zahlen und Worten betrachtet fördert, ist vollkommen angemessen für all jene, die eben diese neue, gleichsam alles erneuernde Perspektive mit ihrer eigenen, individuellen Wahrnehmung auf ihrem eigenen Weg einnehmen. Es ist kein Blick nach dem Motto, man sieht nur mit dem Herzen gut, sondern Selbst-Erkenntnis in Gänze. Die Aufgabe hierbei ist zum Beispiel das Aufgeben von allem und die Empfängnis göttlicher Gaben durch die Selbstbegegnung mit dem eigenen offenherzigen Wesen in dem Gut und Böse keine Kategorien mehr sind, in dem Blockaden, wie Kiesel und Klippen, einen außerordentlichen Fluss des Lebens bilden, der niemals versiegt. Aus höherer Sicht sind sie allesamt edle Steinchen und formbildende Kumpanen für den Strom des wahren Menschen in seiner ureigenen Welt.

Ich mache die Welt ganz neu, in meinen Träumen in der Nacht im Bettchen, lungernd auf meiner Couch, unter der Dusche, beim leckeren Essen, auf dem Klo, wo ich Altes - Pups und Plumps! - ja auch gelassen und entspannt loslasse.

So klingt, wo immer ich bin, ob ich sitze und liege, ob ich gehe und stehe, die Freude mit mir, wie auf der Insel, mit freier Sicht auf die heilsame und heile Welt, in der alles heilig ist, jede Zelle und jedes Atom, jedes Sandkorn und jeder Tropfen, jede gemachte Erfahrung und Erinnerung, jede Begegnung, jeder Strich, jede Zahl und jedes Wort.

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Reflektiere ich hierbei Ereignisse, wie jene in Kabul, leide ich nicht mit den Menschen, mir tut ja auch keiner Leid. Auch Einzelinteressen irgendwelcher Geld-Eliten gilt meine Aufmerksamkeit nicht, handelt es sich hierbei letztlich um Kräfte, die Angst und Sorgen schüren, um ihre eigene Position zu halten, die vor dem Hintergrund unaufhaltbaren Wandelgeschehens ohnehin unhaltbar sind, und spätestens dann leicht zu durchschauen, wenn ich erkennne, dass ich selbst diese Spielchen die letzten Jahrhunderte mitgestaltet habe, als was auch immer.

Mit meiner Weltwahrnehmung strahlt nun die liebevolle Anerkennung für die Entwicklung des ganzheitlichen Schöpfungs-Bewusstseins in mir; so wie ganz individuell ja jeder einzelne Mensch, wesentlicher, wirksamer Teil der Schöpfung ist, bewusst und unbewusst.

Im göttlichen Bewusstsein kann ich den Willen als Liebesmacht selbst verkörpern und wirken lassen und sogar all jenes in mir lieben, was diesem Bewusstsein widerspricht, weil meine ganzheitliche Göttlichkeit auch seine eigene Widerspruchsnatur, das sogenannte satanische Prinzip, als Teil seiner Selbst anerkennt und damit erkennt.

Denn die Begegnung mit Satan ist persönlich für mich und hat nichts mit irgendwem im Außen zu tun. Darum erkenne ich dieses vorübergehende Prinzip satanischer Weltschöpfung mit mir als vollendet, in mir und durch mich.

Ich sehe ich ihn an, Satan, in aller Liebe, wie in einem Spiegel.

„Satan“, flüstere ich, „alles Liebe!“

Damit spiegelt „Satan“ sich wortwörtlich in mir, in seinem eigenen Namen und wird zu „Natas“, was im Baltischen etwa bedeutet: „Die am Tage Christi geborenen“ und „Göttliches Geschenk“. Und ich heilige ihn in meiner Mitte, umarme ihn im wahren Wortsinn und nehme sein Hinterteil mitsamt Schwanzwedel, also das „n“, in meinem Zentrum - so wird „Satan“ zu „Santa“, dem spanischen Wort für „heilig“.

Und ich flüstere ich weiter:

„Satan, es ist vorbei. Alles ist gut!“

Das animalische Prinzip, wie es sich etwa mit den Attributen des Schwanzes und den Hörnern darstellt, wird nun Ausdruck für die unendliche Potenz meiner Schöpfungsmacht, die Ausstrahlung meiner Seele, meiner Anima, die selbst Meisterin der Polarität ist, selbst eine Brücke, eine Schiffsführerin, mit der sich Geistreich und Körperwelt zusammenfinden. So ströme ich in eine neue Welt und aus dem Ich wird ein ganz neues Wir in mir.

 

Satan zu widerstehen, heißt für mich entsprechend nicht in Widerstand zu irgendeinem System zu gehen, sondern die ständig Präsenz meiner Schöpfermacht zu achten.

Damit handelt es sich bei diesem Wandel um keine bloße Wiederholung, nichts bloß Erneutes, das ich wiederentdecke, weil's verschüttet war, sondern es ist wirklich neu, das heißt nicht alles Erdenkliche, sondern ich bin offen für alles Ungedachte, das sich in mir nun denken und wirklichen kann.

Jegliche Gegnerschaft offenbart sich nun in der Begegnung mit mir selbst und damit das „Gegen“, als die Aktivierung „g-öttlicher Gen-etik“ in jeder Zelle meines Körpers, auf allen Ebenen meines Wesens und in allen Aspekten meines Seins. Mein Friedensreich, wo mit mir, als Schöpfernatur, alles sein Plätzchen hat, ein Kommen und Gehen, als Wachsen und Werden, ein harmonisches Zusammenspiel der Elemente.

 

So bin ich selbst eine Insel der Freude, die als Gipfel einer herrlich neuen Welt aus der Masse herausragt. Sie ist die Basis für mein Neuwerk, in das ich einsteige, in dessen Tiefe ich eintauche, die Erde, der Himmel, das Meer in mir. So lasse ich eine neue Welt erscheinen, mit mir. Sie trägt meinen Namen, den ich nicht aussprechen kann. Ob es überhaupt einen Namen hierfür gibt? Sie klingt zumindest, wie Musik, und ich kann ihr lauschen und mich freuen und dazu tanzen, Geist und Seele und Körper, ein Trio, ein Tanz.

 

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Am Wasser zu sein, ob am Meer, am See, einem kleinen plätschernden Bach, liebe ich. Ich schwimme auch gerne und mich mit Wasser waschen, genieße ich, genauso, wie in der Erde zu buddeln.

Pfützen betrachten, mittendrin stehen, bloßfüßig oder mit Gummistiefeln, beobachten, was in einer kleinen Pütz so alles passiert, ist für mich auch ein schönes Erlebnis: Die Wellenstriche auf dem Wasser durch eine leise Bewegung meiner Zehen; wandernde Wolken, die sich im Wasser spiegeln und mit den Wellen bewegen; kleine Kiesel, die wie Klippen im Meer, aus der Pfütze herausragen, und auf denen manchmal ein Käfer oder ein Mücke landet. Dann fühle ich mich, wie ein Fisch, aufgetaucht, als Wassermann, der, so wie es die Sterne erzählen, mit anderen Wesen auf der ganzen Welt das Zeitalter des „Wahren Menschen“ einläutet.

 

So ist für einen Menschen, der weint und lacht, der leuchtet und liebt und lebt auf dem Planeten Erde, die Zuschreibung „nah am Wasser gebaut zu sein“ fast trefflich, weil um genau zu sein, würde ich für mich behaupten, dass ich nicht nur „nah“, sondern „im“ Wasser gebaut bin, erst ein Fisch, dann ein Wassermann.

 

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Damalige Taufen, wie etwa Johannes, der Täufer, Jesus aus Nazareth und ihre Freundinnen sie gemacht haben, fanden im Freien in Flüssen statt, sinngemäß haben sie während der Taufe etwas gesagt, wie:

Ich taufe Dich mit Wasser, um Dich zu reinigen.

Ich taufe Dich mit Licht und mit Feuer.

Ich taufe Dich, auf dass Du neu geboren wirst. Erwacht!

Und bereit für den Tag, der kommt.

 

Der „Tag, der kommt“, ist immer auch der eigene Geburtstag, als die Geburt des neuen Menschen. Die Taufe ist somit wesentlich ein innerer Prozess des Eintauchens in mich selbst, keine Institution, keine Instanz, die mich eintauchen könnte, keine höhere Macht, außer jene in mir, weil ich selbst das Höchste bin, schon im Klitzekleinsten. Die Ordnung hierbei folgt keiner „Hierarchie“ im allgemeinen Verständnis von Über- oder Ohnmacht, sondern bindet die Gegensätze, das heißt das, was einst gewesen ist, und das, was kommt, findet sich in einem Dritten, einer neu entdeckten Mitte, als machterfüllte und machterfüllende Präsenz, die ein neues Zeit-Raum-Bewusstsein ermöglicht.

Die Lesart von Hierarchie, als „Hier“ und „archie“ bietet diese Erkenntnis.

 

So ist „hier“ im Französischen das temporale Adverb „gestern“, also etwas, was war. Und „Archie“ ist die Abkürzung des Namens „Archibald“, indem sich das, was wird, findet, als „bald“, also das, was werden will. Und in „Archie“ findet mit dem Französischen Wort „Arc“ auch die Brücke, der Bogen mit seinem Schwung; das verbindliche Licht meiner Selbst-Achtung, sowie „Ar“, als arische Ursilbe für „Sonne“ und „Licht“.

 

So verbinden sich meine eigenen Geburtszahlen im Pentagramm und leuchten als mein eigener Geburtsstern, der durch mich wirkend meinen Prozess in dieser Wandlungszeit bewegt und begleitet. Es ist mein Geburtstag, im Grunde tagtäglich, meine Neugeburt, als göttliches Wesen, mit jeder Erkenntnis, jedem Erwachen, im 3. Jahrzehnt, im 3. Jahrtausend, das Wachsen und Wirken, eine ganz neue Welt, eine ganz neue Zeit, Frieden, Freude in Vollkommenheit.

 

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Der Körper, so der bisherige Forschungsstand, besteht mit 70% bis 80% aus nahezu derselben Wassermenge, wie die Erde. Die Zahlen weisen auch hierbei auf ein fertiges Werk, das sich nun als göttliches Ich wesentlich erkennt, wie in einem Wasserspiegel, in denen sich in Märchen mit dem Gesicht auch ganze Welten zeigen.

 

Vor diesem Hintergrund ist auch das heute weniger gebräuchliche Synonym für Insel, nämlich „Eiland“ interessant; das Ei, im englischen „I“, das Weltenei, das Eiland, meine eine, alleinige Welt.

Das Wort „Eiland“ wurzelt im urgermanischen „awjo“, ähnlich klingend, wie das Wort für „Wasser“: „ahwo“. Und „Awjo“ bedeutet sowohl „Insel“, als auch „Aue“, und kommt über den Wortzweig „agwjo“, dessen Bedeutungsfeld auch das Gefühl von „nah“ beziehungsweise „im“ Wasser gebaut zu sein, abgleicht; es bedeutet sowohl „das vom Wasser Umgebene“ (nah), als auch „das zum Wasser Gehörige“ (im).

„Seele“ klingt auch in der zweiten Silbe von „In-sel“, als „Inniges“, und spielt in derselben Bedeutungssphäre von Wasser, als wesentliches Element auf der Erdkruste. Das urgermanische „saiwalo“ bezieht sich hierbei „auf die vom See Stammenden“.

Die Seele ist damit zwar unsichtbar, genauso wie die Wassermasse in meinem Körper, doch gleichsam nehme ich sie wahr, mit jedem Schritt, mit meinem Atem, im Speck, in meiner Spucke, mit jedem Wort, dass mir im Geist, wie im Munde zusammenläuft, wie Wasser, und in der Stille höre ich es rauschen in mir und gluckern, wie ein klarer Gebirgsquellfluss. So schöpfe ich aus der Quelle in mir, in dem ich lausche, in der Stille.

 

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„Ihr seid das Salz der Erde“ ist ein Satz aus der Bergpredigt. Er beschreibt einen Zustand, der ist; es ist keine Anleitung, keine Empfehlung. Er steht im Buch von Matthäus, im 5. Kapitel, im 13. Vers: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.“ Jesus bezieht sich damit auch auf den Salzbund, der im Alten Testament an einigen Stellen auftaucht, etwa im 3. Buch von Mose, 3 Kapitel, 13. Vers: „Jedes Speiseopfer sollst du salzen, und deinem Speiseopfer sollst du das Salz des Bundes deines Gottes nicht fehlen lassen.“

 

So nähre ich mich durch meine eigene Lebendigkeit gespeist von der schöpferischen Quelle. Und nur das geht zu Neige, was der Entwicklung meines göttlichen Bewusstseins nicht mehr dient. Das bedeutet auch, dass ich gar nicht blockiert sein kann, weil ja alles im Fluss ist.

Der Verdauungsprozess wirkt sich hierbei auch körperlich aus durch allerlei Merkwürdigkeiten, die mich in meine neue Wirk- und Wahrnehmungsweise einführen, mit denen ich mich in meine Neu-Organisation in aller Gemütlichkeit einfühlen kann, die mich ganz organisch neu aus- und aufrichten.

 

Im Niederländischen heißt es übrigens auch, wenn man sich über etwas freut, wie beim Essen und Trinken: „Dit is lekker!“ Also: „Das ist lecker“, im Sinne von: „Das ist schön!“

Dazu passt die französische Übersetzung von „sel“, nämlich „Salz“, als wesentlicher Bestandteil des Wassers der Ozeane.

Selbst Salz zu sein, die eigene Seele, ist kein Gebot vergangener Tage, im Sinne von „ich soll“, auch keine Erlaubnis, im Sinne von „ich darf“. Ich bin das bin ich. Ich bin das Salz der Erde und das Licht der Welt.

 

Meine göttlichen Geschmacksknospen und ich habe ich mich und das Leben mit allem, was ich bin, und mit all seinen Geschenken, zum Fressen gern. So lass ich's mir in Ruhen schmecken und genieße in vollen Zügen, als Vorüberziehender, auf meiner ganz eigenen, ganz neuen Schiene. Und so wie ich die Welt betrachte, entsteht eine neue Welt. Ich fühle sie schon in mir, als Mensch, ein Stamm, ein Stern, wie ein Baum, und ich freue mich: Wir sind da! Ich bin da! Alles ist da!

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So bin ich selbst ein schöpferischer Dreiklang, der sich über den Geist und Seele und Körper ausdrückt, wie in der Harmonielehre der Musik, wo mit dem Dreiklang drei verschiedene Töne einen einzigen Akkord ergeben. Kein Ton ist hierbei mehr oder weniger wertvoll. Sie klingen und schwingen gemeinsam, wesentlich und wertvoll.

So bin ich mir selbst eine Insel der Freude, lass es klingen in der Welt!

 
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*Kleine Improvisation an der Orgel eines Marienkapellchens
  2:43 Minuten
  Musik: Sebastian Polmans