Etwas zum Begriff „Egregor“




Das E ist der 5. Buchstabe im Alphabet; E, wie „Eigenmacht“ und auch wie „Energie“, ein Kompositum wurzelnd im Griechischen en für „innen“ und ergon für „Das Werk“ und „Das Wirksame“.
Gregor, aus dem Griechischen gregoreo bedeutet zum Beispiel „Wächter“ und „Hirte“, als Verb auch: „Ich wache“.
Und das Lateinische egregius, ein Adjektiv, heißt „ungewöhnlich“, „hervorragend“ und „hervorgehoben“.

Der Begriff Egregor weist etwa mit der Lesart E-Gregor auf mich Selbst als eigenmächtig wirksamer Ausdruck, als 5er-Wesen, als das ICH BIN DAS BIN ICH, das sich mit den Zahlen, als Bildekräften geist-seelischer Ordnungsmacht, im eigenen 5-Stern erkennt und mit ihm, als ausstrahlendes Konzentrat für geistig-seelisch-körperliches Schöpferbewusstsein, identifiziert.
Die Konsequenz ist eine Lebensart, wie sie mit dem Wörtchen egregius klingt, nämlich wirklich „ungewöhnlich“, also noch nie da gewesen, noch nie von mir erfahren. Somit schöpfe ich aus keinem Erfahrungsschatz und keiner Werkzeugkiste, deren Teile mir mal dienten, um Realität zu gestalten, sondern widme mich ganz dem Prozess, wie ich den Schatz meines göttlichen Schöpfer-Bewusstseins „hervorhebe“ und selbst Zeuge und Zeuger meines Neuwerks bin – eine völlig andere Erfahrung.

 

Ich steige damit gleichsam und automatisch (autos, griechisch für „Selbst“) aus allen Schlackefeldern alter Ohn- und Übermachtspiele aus, die ich mittels ausgelagerter Macht selbst mitbewirtschaftet habe. Jetzt erwache ich und „Ich wache“ in meinem ganzheitlichen, göttlichen Selbstbewusstsein.

Ich bin mir Selbst eigenmächtige Führungsinstanz und begleite mit meinem Liebesmachtbewusstsein die Neugeburt meiner alleinigenden Lebensart inmitten meiner individuellen Schwingungswiesen, etwa als Mutter & Vater-Selbst, als Göttin & Gott-Selbst, das alles betrachten kann, wie das Hirtengrüppchen auf dem freien Feld, das in der Nacht als Jesus geboren wurde zuerst von der Geburt erfuhr.
Ein leuchtender Engel kam zu ihnen. Da hatten sie Angst. Dann sagte der Engel: „Fürchtet Euch nicht!“

Und die Hirten hatten keine Angst mehr.

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Entsprechend bemerkenswert im Begriffsfeld von Egregor ist auch das deutsche Adjektiv eggressiv, stammend vom Lateinischen egressum für „hinausgehen“ und „zu Ende gehen“.
So bin ich fokussiert auf mein Neuwerk und gleichsam zutiefst berührt vom Ende einer meiner Entwicklungsphasen, als göttliches Wesen. Denn so, wie ich mich in dieser Übergangsphase versöhne mit allem was einmal gewesen war, vollendet sich auch der mit der Aussaat des Christusbewusstseins vor 2021 Jahren begonnene Prozess der Versöhnung des Göttlichen Bewusstseins im Menschen Selbst.


Schlicht, weil ich mich erinnere, sprich: Ich habe den Sohn verinnerlicht und kann mich nun als erwachsen erfahre. Diese Info ist entsprechend nicht an ein Geschlecht gebunden, das deutlicht auch das Wort Sonne, das sich im Sohn, als solares Bewusstsein, zeigt. Im Englischen heißt „Sohn“, „son“ und klingt damit ebenso wie das englische Wort für Sonne, nämlich „sun“. Und wie sagte meine Großmutter immer zu meiner Schwester und mir, ganz im Bewusstsein selbst einer zu sein: „Ihr seid Sonnenscheine!“
So passt es auch zur Info des „Aufgangs der inneren Sonne“ der Ontologischen Mathematik im 21 Jahr des 21. Jahrhunderts.

 

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Was ich auch mit der Information vom „gregoreo“, als Hirten, erinnere, ist das Lied von König David im Psalm 23 (vgl. auch 20+2+1 = 23). Ich verinnerliche den guten Hirten. Als die gute Hirtin führe ich mich so selbst durch das Tal, das nur deshalb „finster“ ist, weil’s eine neue Welt ist, die sich mir hier vor dem Hintergrund der Dunkelmacht eröffnet.


Alles, was ich in dieser Passage erlebe, etwa Verlust, ist Ausdruck davon, dass ich mich entschieden habe und aus der Welt, wie ich sie mit meinem bisherigen Selbst kannte und mitgestaltet habe, tatsächlich scheide, und zwar vollkommen und endgültig, einfach, weil ich alles passieren lasse: Das heißt, ich freue mich über den Gewinn einer völlig neuen Erfahrungswelt, die ich in Gemeinschaft mit meinem göttlichen Wesen selbst betrete. So offenbart sich in mir und durch mich das Reich Gottes.

 

Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Dingen und Menschen habe ich insofern nicht, weil ich das Wort „Hoffen“, als „H-offen“, also „Herz offen“ lese. Es gibt kein Wiedersehen, weil das, was war, nicht mehr ist. Die Sicht auf alle, auf alles, was geschieht, ist frei.

 

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So ist etwa der Tiefpunkt eines „finsteren Tals“ gleichsam ein weiteres Highlight auf meinem Weg und ich spüre die Wurzeln meines Seins, als Ort, wo alles sich eint. So bewirken vollkommener Schmerz, Trennung und Verlust, gleich einer offenen Wunde, gleichsam das Wunder der Öffnung meines Wesens bewirken; jeder Bruch den Aufbruch in und mit jeder Zelle meines Seins.
Es ist keine Wunde, die sich schließt, so wie in den Erzählungen des Auferstandenen die Wundmale auch nicht verschwunden sind, sondern wahr und offen da liegen. Und ich lächle im Angesicht meiner eigenen Wunden, denn sie tun nicht mehr weh.

Als meine eigene gute Hirtin, betrachte ich so, wie aus dem „finsteren Tal“ die Quelle selbst sprudelt und ein junger Spross sich freut zu wachsen im Aufgang der inneren Sonne.

Ich gebe mich einer völlig neuen Macht der Gewohnheit hin, nämlich als menschliches Ich, das ganz im Licht seines individuellen göttlichen Wesen wohnt, so strahle ich aus und bin das Licht der Welt; so gesehen also ganz und gar ge-wöhn-lich.

So wandere ich weiter, Augenblick für Augenblick, Schritt für Schritt:

Und ich fürchte mich nicht. Denn ich bin bei mir.,

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